Glyphe der Woche
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ä


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Glyphe: ä Name: adieresis Unicode: 00E4


Lateinischer Kleinbuchstabe a mit Umlaut/Trema (Latin Small Letter a with Dieresis)


15.01.2018 Woche 3/2018 geposted von RFI


Es ist nicht leicht, dem 'ä' einen Namen zu geben. Dem gleichen Überzeichen (ugs. 'Pünktchen') werden üblicherweise mindestens zwei grundverschiedene Funktionen zugeschrieben, die zu einem gewissen Grad auch innerhalb einer Sprache koexistieren können. Die eine Bedeutung ist 'Umlaut', die andere nennt sich 'Trema' oder auch 'Diärese'.

Der Umlaut, als solcher hauptsächlich im Deutschen identifiziert, zeigt eine Klangveränderung (Umlautung) an. Umlaut-'ä' hat sich historisch aus der Buchstabenfolge 'ae' entwickelt und wird noch immer in diese Bestandteile zerlegt, wenn es nicht korrekt dargestellt werden kann. Das Trema hingegen ist eine Trennungsmarkierung. Hinsichtlich der Aussprache bedeutet es explizit, dass das 'a' unverändert bleibt, ungeachtet äußerer Umstände. Um die Dinge etwas komplizierter zu machen, fassen die skandinavischen Sprachen 'ä' gar nicht als Zeichenkombination auf, sondern als unteilbaren eigenständigen Buchstaben ihrer Alphabete, wenngleich er erst irgendwo nach 'z' kommt.

In Verbindung mit Kleinbuchstaben ist die Diärese meistens breiter als die Grundform selbst. Wenn ein weiterer Buchstabe folgt, oder ein Zeichen, das darunter passt, wird es näher gerückt – mittels vieler individueller Kerning-Paare, um Fehlerfreiheit und bestmögliche Kompatibilität zu gewährleisten.


[Häagen-Dazs®. Labelgrafik.]




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